Willst du deine Karriere als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) auf das nächste Level heben und eine leitende Rolle im Praxismanagement übernehmen? Die Weiterbildung zur Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagement (FZP) könnte genau das Richtige für dich sein!
Hier lernst du alles, was du brauchst, um die organisatorischen, betriebswirtschaftlichen und qualitätssichernden Aufgaben in einer Zahnarztpraxis zu meistern. Als FZP bist du die rechte Hand des Zahnarztes oder der Zahnärztin und sorgst dafür, dass die Praxis reibungslos läuft. Erfahre mehr über diese spannende Weiterbildung und wie sie dich beruflich weiterbringen kann.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Erfolgreich abgeschlossene Prüfung zur/zum Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA), Teilnahme an der Aufnahmeprüfung, Mindestens ein Jahr Berufserfahrung als ZFA zum Zeitpunkt des Lehrgangsbeginns
Dauer
462 Unterrichtsstunden, verteilt über ein Jahr (berufsbegleitend, meist freitags nachmittags und samstags)
Kosten
Zwischen 4000 und 6000 Euro (je nach Anbieter), Möglichkeit der Förderung durch das Aufstiegs-BAföG
Gehaltserhöhung, Übernahme von Führungsaufgaben, Spezialisierung in Qualitätsmanagement, Abrechnungswesen und Praxisorganisation, Gehalt je nach Berufserfahrung und Qualifikation 3.000 bis 4.500 Euro brutto im Monat
Aufgaben als FachwirtIn Zahnärztliches Praxismanagement (FZP)
Als Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagement (FZP) übernimmst du eine Vielzahl von Aufgaben, die weit über die typischen Tätigkeiten einer ZFA hinausgehen. Du kümmerst dich um das Qualitätsmanagement, optimierst Arbeitsprozesse und sorgst dafür, dass die Praxis wirtschaftlich erfolgreich ist.
Ein Arbeitstag könnte so aussehen: Morgens prüfst du die Abrechnungen und stellst sicher, dass alle Leistungen korrekt erfasst wurden. Du organisierst Schulungen für das Team, um die Qualität der PatientInnenversorgung kontinuierlich zu verbessern. Zudem koordinierst du den Personaleinsatz und bist für die Planung und Umsetzung von Marketingstrategien verantwortlich. Deine umfassenden Kenntnisse in Betriebswirtschaft und IT helfen dir, die Praxis auf Erfolgskurs zu halten.
Arbeitsorte
Mit einem Abschluss als FZP kannst du in zahnärztlichen Praxen, kieferorthopädischen Praxen und Zahnkliniken arbeiten. Ebenso wäre ein Wechsel in die Kassenzahnärztliche Vereinigung, Zahnärztekammer oder das Gesundheitsamt denkbar.
Berufliche Chancen
Nach Abschluss der Weiterbildung kannst du mit einer Gehaltserhöhung und neuen Verantwortungsbereichen rechnen. Du wirst zur unersetzlichen rechten Hand des Zahnarztes oder der Zahnärztin und hast die Möglichkeit, in Führungspositionen aufzusteigen und weitere Spezialisierungen zu erwerben. Als AbsolventIn der Weiterbildung zur Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagement (FZP) kannst du mit einem deutlichen Gehaltszuwachs rechnen. Das genaue Gehalt kann je nach Region, Größe der Praxis und individuellen Qualifikationen variieren. Generell liegt das Gehalt einer FachwirtIn für Zahnärztliches Praxismanagement im Durchschnitt zwischen 3.000 und 4.500 Euro brutto im Monat.
Fortbildungsablauf
Die Inhalte sind praxisnah gestaltet und umfassen sowohl theoretische als auch praktische Aspekte. Die Lehrgänge werden oft hybrid angeboten, sodass du sowohl an Präsenzveranstaltungen als auch an Online-Kursen teilnehmen kannst.
Dauer
Die Weiterbildung zur Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagement umfasst 462 Unterrichtsstunden und wird über ein Jahr verteilt, meist freitagnachmittags und samstags, durchgeführt.
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte der Fortbildung umfassen:
Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement: Anwendung von QM-Systemen, Fehler- und Beschwerdemanagement, Hygienemanagement, Projektmanagement
Informationstechnologie und Kommunikationssysteme: Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Datenschutz, Datensicherung
Personalwesen und Kommunikationsmanagement: Arbeitsrecht, Mitarbeitereinsatzplanung, Personalförderung, Konfliktlösung, Teamführung
Ausbildungswesen: Berufsbildungsgesetz, Ausbildungsprozesse, Beurteilung von Auszubildenden
In der Fortbildung gibt es Theorie- und Praxisphasen, die Unterrichtseinheiten werden durch Übungen, Fallbeispiele und Demonstrationen ergänzt.
Prüfung und Abschluss
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, musst du alle Module der Fortbildung erfolgreich absolvieren. Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen Teil, einer Projektarbeit und einem Fachgespräch. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das dich als Fachwirtin für Zahnärztliches Praxismanagement qualifiziert.
Bist du bereit für eine herausfordernde und gleichzeitig enorm erfüllende Tätigkeit im Gesundheitswesen? Die Weiterbildung zur Notfallfachkraft ist perfekt für dich, wenn du als Medizinische Fachangestellte (MFA) den nächsten Schritt wagen und in der Notaufnahme tätig werden möchtest.
Hier bist du die erste Anlaufstelle für PatientInnen in akuten Notsituationen und spielst eine zentrale Rolle im medizinischen Team. Erfahre mehr über diese spannende Weiterbildung und wie du deine Karriere auf das nächste Level bringen kannst.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Abgeschlossene Berufsausbildung zur/zum Medizinischen Fachangestellten (MFA), mindestens zweijährige Berufserfahrung in einer Notaufnahme
Dauer
6 Wochen (bei Vollzeit-Weiterbildung) bis 15 Monate (je nach Anbieter und Kursform)
Kosten
Die Kursgebühren variieren je nach Anbieter und Kursdauer, oft zwischen 2.950 Euro und 3.500 Euro. Es besteht die Möglichkeit, Fördermittel oder Unterstützung durch den Arbeitgeber zu erhalten, oft ist auch eine Ratenzahlung möglich.
Arbeitsorte
Notaufnahmen in Krankenhäusern, Notfallambulanzen, Rettungsdienste, Arztpraxen mit Notfallversorgung
Berufliche Chancen
Gehaltserhöhung, Übernahme von verantwortungsvollen Aufgaben in der Notfallversorgung, Spezialisierung in Notfallmedizin und -management. Hier können Notfallfachkräfte in den Entgeltgruppen 6 bis 9 des Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) oder entsprechenden Tarifverträgen der Länder (TV-L) eingruppiert werden, je nach spezifischen Aufgaben und Verantwortungsbereichen.
Aufgaben als MFA in der Notaufnahme / Notfallfachkraft
Als Notfallfachkraft in der Notaufnahme bist du die erste Anlaufstelle für Patienten und deren Angehörige, die sich in akuten Notfällen an das Krankenhaus wenden.
Dein Tag beginnt oft hektisch: Du nimmst Patienten auf, führst Ersteinschätzungen durch und bereitest sie für die weitere Behandlung durch das Ärzteteam vor. Du begleitest Patienten bei diagnostischen Maßnahmen, hilfst bei der Stabilisierung von Vitalfunktionen und übernimmst wichtige administrative Aufgaben wie das Führen von Patientenakten und die Kommunikation mit anderen Abteilungen im Krankenhaus.
Dabei ist es entscheidend, dass du in stressigen Situationen ruhig bleibst und den Überblick behältst. Deine Rolle ist es, die ÄrztInnen und Pflegenden zu unterstützen und sicherzustellen, dass alle Abläufe reibungslos funktionieren.
Arbeitsorte
Mit deiner Qualifikation als Notfallfachkraft kannst du in den Notaufnahmen von Krankenhäusern, in Notfallambulanzen oder sogar in großen Arztpraxen mit Notfallversorgung arbeiten. Auch im Rettungsdienst bist du eine wertvolle Unterstützung.
Berufliche Chancen
Nach Abschluss der Weiterbildung kannst du mit einer Gehaltserhöhung und neuen Verantwortungsbereichen rechnen. Deine erweiterten Kompetenzen machen dich zu einem unverzichtbaren Mitglied des Notfallteams. Zudem bieten sich dir vielfältige Spezialisierungsmöglichkeiten und Weiterbildungen in der Notfallmedizin.
Eine Weiterbildung zur Notfallfachkraft führt in der Regel zu einer Gehaltserhöhung. Diese kann je nach Arbeitgeber und Tarifvertrag unterschiedlich ausfallen. Typischerweise kann eine Notfallfachkraft ein Gehalt zwischen 3.000 und 3.800 Euro brutto pro Monat erwarten, was etwa den Entgeltgruppen 6 bis 9 des Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD) oder entsprechenden Tarifverträgen der Länder (TV-L) entspricht.
Zusätzliche Zulagen: In der Notaufnahme fallen häufig Schicht- und Bereitschaftsdienste an, die zusätzlich vergütet werden. Diese Zulagen können je nach Anzahl der Dienste und Tarifvertrag erheblich variieren und zusätzlich etwa 200 bis 600 Euro pro Monat ausmachen.
Fortbildungsablauf
Die Fortbildung besteht aus theoretischen und praktischen Teilen.
Die Kurse werden berufsbegleitend angeboten, sodass du weiterhin arbeiten kannst. Die Inhalte sind praxisnah gestaltet und bereiten dich umfassend auf die Herausforderungen in der Notfallmedizin vor. Der Theorieteil wird ist oft online möglich, während der Praxisteil in Präsenz stattfindet, teilweise mit Praktikum.
Dauer
Je nach Anbieter umfasst die Weiterbildung etwa 280 bis 312 Stunden theoretischen Unterricht sowie 80 bis 120 Stunden Praktikum in einer Notaufnahme oder ähnlichen Einrichtungen. Es gibt Anbieter, die Wochenend-Fortbildungen über mehrere Monate anbieten oder aber auch kompakte Fortbildungen in Vollzeit.
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte sind bei den Anbietern nahezu identisch und sollten sich an dem Curriculum für medizinische Fachangestellte in der Notaufnahme des Aktionsbündnis Notfallpflege orientieren:
Grundlagen der Erstversorgung: Ersteinschätzung und Priorisierung von Notfallpatienten
Notfallmedizinische Behandlungsmodelle: Aktuelle Behandlungsstandards und Techniken
Rechtskunde und Qualitätsmanagement: Gesetzliche Rahmenbedingungen und Qualitätsstandards
Kommunikative und psychosoziale Kompetenz: Umgang mit Patienten und Angehörigen in Stresssituationen
Organisationsstrukturen und Betriebswirtschaft: Effizientes Management von Notaufnahmen
Projektarbeit: Anwendung der erlernten Inhalte in einem praktischen Projekt
Am besten ist es, wenn du die Inhalte der verschiedenen Anbieter vergleichst.
Prüfung und Abschluss
Um die Weiterbildung erfolgreich abzuschließen, musst du in der Regel eine schriftliche Prüfung sowie eine Projektarbeit mit Abschlusspräsentation absolvieren. Diese Prüfungen testen dein Wissen und deine praktischen Fähigkeiten in den behandelten Themengebieten. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das deine Qualifikation als Notfallfachkraft bestätigt.
MFA mal anders – Meinung und Tipp
Du bist dir noch unsicher, ob die Weiterbildung zur Notfallfachkraft das Richtige für dich ist? Stell dir vor, wie du an vorderster Front dabei bist, Menschen in akuten Notsituationen zu helfen. Deine Arbeit ist nicht nur herausfordernd, sondern auch extrem erfüllend. Du bist das Bindeglied zwischen den PatientInnen, ihren Angehörigen und dem medizinischen Team. Deine Entscheidungen und Handlungen können Leben retten. Wenn du bereit bist, Verantwortung zu übernehmen und in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten, dann ist diese Weiterbildung genau das Richtige für dich.
Überzeuge deinen Chef bzw. deine Chefin von den Vorteilen einer gut ausgebildeten Notfallfachkraft – von der verbesserten Patientenversorgung bis hin zur Effizienzsteigerung in der Notaufnahme.
Träumst du davon, eine Schlüsselrolle in einem Krankenhaus zu übernehmen und gleichzeitig deine organisatorischen Fähigkeiten voll auszuleben? Dann ist die Weiterbildung zur ChefarztsekretärIn genau das Richtige für dich! Als ChefarztsekretärIn bist du das Herzstück des Chefarztbüros und sorgst dafür, dass alles reibungslos läuft. Von der Terminkoordination bis hin zur Kommunikation mit verschiedenen Abteilungen – deine Aufgaben sind vielfältig und unverzichtbar.
Lass uns gemeinsam einen Blick auf diese spannende Fortbildung werfen und herausfinden, wie du diesen Schritt in deiner Karriere meistern kannst.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Kaufmännische Berufsausbildung (z.B. als Medizinische/r Fachangestellte/r oder Kauffrau/Kaufmann im Gesundheitswesen), Berufserfahrung im Gesundheitswesen von Vorteil
Dauer
6 Wochen bis 1 Jahr (je nach Anbieter und Kursform)
Kosten
Ca. 745 Euro (rein schriflicher Lehrgang) – 7.250 Euro (Dipl. med. ChefarztsekretärIn / 1 Jahr Bachelor) Die Kosten variieren je nach Anbieter und Kursdauer. Es besteht die Möglichkeit, Fördermittel oder Unterstützung durch den Arbeitgeber zu erhalten.
Arbeitsorte
Krankenhäuser, Kliniken, Forschungseinrichtungen, große Arztpraxen
Berufliche Chancen
Gehaltserhöhung (Je nach Tarifvertrag des Krankenhauses und deiner Berufserfahrung bewegt sich das Gehalt als ChefarztsekretärIn zwischen 3.394 € – 4.275 € brutto im Monat), geregelte Arbeitszeiten, verantwortungsvolle Position, mögliche Weiterentwicklung in administrative und organisatorische Führungsrollen
Aufgaben als ChefarztsekretärIn
Als ChefarztsekretärIn bist du die rechte Hand des Chefarztes bzw. der Chefärztin und übernimmst eine Vielzahl von Aufgaben, die den medizinischen und administrativen Betrieb unterstützen.
Morgens startest du deinen Tag mit der Terminplanung und stellst sicher, dass der Chefarzt bzw. die Chefärztin alle wichtigen Meetings und Patiententermine auf dem Schirm hat. Du organisierst den Posteingang und -ausgang, bearbeitest Anfragen und bereitest Abrechnungsunterlagen vor.
Ein weiterer wichtiger Teil deiner Arbeit ist das Schreiben nach Diktat – Arztbriefe, OP-Berichte und Berichte für Versicherungen sind deine Spezialität. Du bist die zentrale Schnittstelle für KollegInnen aus anderen Abteilungen und sorgst dafür, dass alle notwendigen Informationen rechtzeitig an den Chefarzt bzw. die Chefärztin weitergegeben werden. Deine Arbeit trägt entscheidend dazu bei, dass der Chefarzt / die Chefärztin sich voll und ganz auf seine / ihre medizinischen Aufgaben konzentrieren kann.
Arbeitsorte
Mit deiner Qualifikation als ChefarztsekretärIn kannst du in den Büros der ChefärztInnen in Krankenhäusern, Kliniken und großen Arztpraxen arbeiten. Auch Forschungseinrichtungen bieten spannende Arbeitsplätze für gut organisierte und kommunikative Fachkräfte.
Berufliche Chancen
Nach Abschluss der Weiterbildung kannst du mit einem höheren Gehalt und geregelteren Arbeitszeiten rechnen. Dein Verantwortungsbereich erweitert sich, und du wirst zur zentralen Anlaufstelle in der Praxis oder Klinik. Mit entsprechender Erfahrung kannst du auch administrative Führungsrollen übernehmen oder dich weiter spezialisieren.
Dein Gehalt als ChefarztsekretärIn richtet sich dabei nach dem Tarifvertrag des Krankenhauses. In der Regel ist dieser höher als die Gehälter im MFA-Tarifvertrag. Je nach Tarifvertrag und deiner Berufserfahrung bewegt sich das Gehalt als ChefarztsekretärIn zwischen 3.394 € – 4.275 € brutto im Monat (Quelle).
Fortbildungsablauf
Es gibt kein einheitliches Curriculum für die Weiterbildung zur ChefarztsekretärIn.
Die Weiterbildung zur ChefarztsekretärIn kann je nach Anbieter in verschiedenen Formaten angeboten werden – von rein schriftlichen Lehrgängen oder intensiven Kursen bis hin zu berufsbegleitenden Lehrgängen. Die Kurse umfassen sowohl theoretische als auch praktische Inhalte (außer beim schriftlichen Lehrgang) und bereiten dich umfassend auf deine zukünftigen Aufgaben vor. Viele Anbieter integrieren auch Praktika, um dir praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen.
Dauer
Wir haben Fort- und Weiterbildungen von unterschiedlichen Umfängen und Längen gefunden. Vom schriftlichen bzw. Online-Lehrgang, den man im eigenen Tempo in wenigen Wochen durcharbeitet, bis zu einem einjährigen Bachelor Studium als Dipl. med. ChefarztsekretärIn ist alles dabei.
Informiere dich vorher bei dem Anbieter deiner Wahl, welche Kenntnisse bei dem Kurs vermittelt werden und in welcher Tiefe. Deshalb sei dir im Vorfeld auch über deinen aktuellen Wissensstand im Klaren. Hast du vielleicht sogar schon (erste) Erfahrungen in den Aufgaben als ChefarztsekretärIn oder benötigst du hier eine umfangreiche Wissensvermittlung?
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte sind bei den Anbietern oft ganz unterschiedlich festgelegt. Typischerweise umfassen diese:
Büro- und Officemanagement: Terminplanung, Telefonverkehr, Postbearbeitung, Organisation von Veranstaltungen
Medizinische Verwaltung: Abrechnungswesen, Patientenakten, Kommunikation mit Kostenträgern
Schreiben nach Diktat: Arztbriefe, OP-Berichte, Berichte für Versicherungen
Kommunikation und Zusammenarbeit: Schnittstelle zwischen Abteilungen, Korrespondenz mit externen Partnern
Englisch: Fachenglisch für medizinische Korrespondenz
Am besten ist es, wenn du die Inhalte der verschiedenen Anbieter vergleichst.
Falls du dich für einen Fernlehrgang oder Online-Kurs entscheidest, achte darauf, ob es Berater gibt, die du bei Fragen kontaktieren kannst.
Prüfung und Abschluss
Um die Weiterbildung erfolgreich abzuschließen, musst du in der Regel eine schriftliche und/oder praktische Prüfung bestehen. Diese Prüfungen testen dein Wissen und deine Fähigkeiten in den behandelten Themengebieten.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das deine Qualifikation als Chefarztsekretärin bestätigt.
MFA mal anders-Meinung
Überlegst du noch, ob die Weiterbildung zur Chefarztsekretärin das Richtige für dich ist? Stell dir vor, wie du das Bindeglied zwischen Chefarzt, Patienten und verschiedenen Abteilungen bist. Du organisierst den Alltag im Chefarztbüro und sorgst dafür, dass alles reibungslos läuft. Diese Rolle erfordert nicht nur organisatorisches Talent, sondern auch ein gutes Verständnis für medizinische Abläufe. Wenn du gerne den Überblick behältst und es liebst, in einem dynamischen Umfeld zu arbeiten, dann ist diese Weiterbildung genau das Richtige für dich. Überzeuge deinen Chef von den Vorteilen einer gut ausgebildeten Chefarztsekretärin – von der effizienten Praxisorganisation bis hin zur verbesserten Patientenbetreuung.
Es gibt natürlich auch MFA, die aufgrund ihrer bisherigen Berufserfahrung und Aufgaben aus der Praxis, einen Job als ChefarztsekretärIn ergattern, ohne eine spezielle Weiterbildung absolviert zu haben.
Interessierst du dich für eine Karriere, bei der du rheumatologische PatientInnen optimal betreuen kannst? Dann ist die Weiterbildung zur Rheumatologischen Fachassistenz (RFA) genau das Richtige für dich! In dieser spezialisierten Fortbildung lernst du alles, was du brauchst, um ÄrztInnen in der Rheumatologie effektiv zu unterstützen. Von der Diagnosestellung bis zur Therapieüberwachung – als RFA bist du das Bindeglied zwischen PatientIn und dem rheumatologischen Team. Lass uns gemeinsam in diese spannende Weiterbildung eintauchen!
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung zur Medizinischen Fachangestellten (MFA) oder Arzthelferin, Berufserfahrung in der rheumatologischen Versorgung
Dauer
Grundkurs: 4 Wochenenden / Aufbaukurs: RFAplus, insgesamt 120 Unterrichtsstunden verteilt auf zwei Kurse innerhalb von maximal fünf Jahren
Gehaltserhöhung, neue Verantwortungsbereiche, Spezialisierungsmöglichkeiten, Gehaltsspanne (je nach Bundesland und Abschluss) zwischen 28.000 und 38.000 Euro brutto im Jahr
Aufgaben als Rheumatologische Fachassistenz (RFA)
Als Rheumatologische Fachassistenz (RFA) übernimmst du vielfältige Aufgaben, die über das Tätigkeitsfeld einer MFA hinausgehen. So könnte ein typischer Arbeitstag ablaufen: Morgens bereitest du die Behandlungszimmer vor und überprüfst die notwendigen Instrumente. Du führst orientierende körperliche Untersuchungen durch, begleitest PatientInnen bei der Therapieeinführung und führst regelmäßige Laborkontrollen durch. Bei einer Verschlechterung der Krankheitssymptome bist du die erste Ansprechpartnerin und führst Voruntersuchungen durch. Du unterstützt den Arzt/die Ärztin, indem du die PatientInnen über die richtige Anwendung von Medikamenten, wie Selbstinjektionen, informierst und schulst.
Auch administrative Aufgaben wie die Dokumentation von Behandlungsabläufen gehören zu deinem Alltag. Dein erweitertes Wissen und deine Fähigkeiten tragen maßgeblich zur optimalen Betreuung der PatientInnen bei.
Arbeitsorte
Mit einem Abschluss als RFA kannst du in rheumatologischen Praxen, Schwerpunktkliniken und Krankenhäusern arbeiten.
Berufliche Chancen
Nach Abschluss der Weiterbildung kannst du mit einer Gehaltserhöhung und neuen Verantwortungsbereichen rechnen. Zudem eröffnen sich dir Aufstiegsmöglichkeiten in Leitungspositionen und die Spezialisierung auf bestimmte rheumatologische Bereiche.
Bei deiner Gehaltsvorstellung kannst du mit einer Gehaltsspanne (je nach Bundesland und Abschluss) zwischen 28.000 und 38.000 Euro brutto im Jahr
Du bist eine große Unterstützung für den Arzt oder die Ärztin und damit das Bindeglied zwischen ihm/ihr und den Medizinischen Fachangestellten (MFA).
Fortbildungsablauf
Für die Weiterbildung zur Rheumatologischen Fachassistenz gibt es einen Grundkurs und einen Aufbaukurs (RFAplus). Beide Kurse werden üblicherweise in Präsenz durchgeführt. Der Grundkurs umfasst sowohl theoretische als auch praktische Inhalte.
Der Aufbaukurs erweitert und vertieft die Kenntnisse des Grundkurses. Block 1 und 3 sind dabei in Präsenz und Block 2 online.
Es gibt ein einheitliches Curriculum für die Weiterbildung zur Rheumatologischen Fachassistenz.
Dauer
Je nachdem, ob Grund- oder Aufbaukurs, musst du beim Grundkurs mit vier Wochenenden und beim Aufbaukurs mit 120 Unterrichtsstunden rechnen. Beide Kurse sind innerhalb von maximal 5 Jahren zu absolvieren.
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte der Fortbildung umfassen:
Grundlagen der Rheumatologie
Diagnostische Verfahren und Therapiemethoden
Parodontalbehandlungen und Prophylaxemaßnahmen
Patientenbetreuung und -schulung
Laborkontrollen und Dokumentation
Hygienemanagement
Kommunikation und Teamarbeit
Sozialmedizinische Problemfelder
Notfallmanagement
Prüfung und Abschluss
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, musst du alle Module der Fortbildung erfolgreich absolvieren.
Die Prüfung besteht aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, bei dem dein Wissen anhand von Fallbeispielen getestet wird. Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das die Qualifikation zur Rheumatologischen Fachassistenz (RFA) bestätigt.
MFA mal anders-Meinung
Bist du dir noch unsicher, ob die Weiterbildung zur Rheumatologischen Fachassistenz das Richtige für dich ist? Dann überlege dir, ob du bereit bist, neue Herausforderungen anzunehmen und eine zentrale Rolle in der Patientenversorgung zu übernehmen. Als RFA trägst du erheblich zur Verbesserung der Behandlungsqualität bei und unterstützt das ärztliche Team in entscheidender Weise. Überzeuge deinen Chef, indem du die vielen Vorteile einer spezialisierten RFA aufzeigst – von der Entlastung des Arztes bzw. der Ärztin bis hin zur effizienteren PatientInnenbetreuung. Diese Weiterbildung könnte der nächste wichtige Schritt in deiner beruflichen Entwicklung sein.
Seit 2015 dürfen, neben fächerübergreifenden nun auch fachgleiche MVZs gegründet werden. Dadurch haben sich Zahnmedizinische Versorgungszentren immer mehr etabliert und die Zahl an Zulassungen steigt seitdem stetig. Ein Zahnmedizinische Versorgungszentrum (ZMVZ) bietet unter anderem unbegrenzte Wachstumsmöglichkeiten mit angestellten Zahnärztinnen und Zahnärzten. Allerdings werden Anforderungen an die Geschäftsführung dieser ZMVZs gestellt, die nicht mit den Anforderungen an einen Praxisinhaber vergleichbar sind bzw. darüber hinausgehen.
Daher stellt die IHK-Weiterbildung als ZMVZ-GeschäftsführerIn das nötige Hintergrundwissen aus über 10 Jahren spezifischer MVZ-Erfahrung bereit. Vermittelt wird dabei alles Notwendige zum Aufbau und zur nachhaltig erfolgreichen Leitung eines zahnärztlichen MVZ oder deren Assistenz.
Für Zahnmedizinische Fachangestellte stellt diese Weiterbildung eine attraktive Karrierealternative in die Managementabteilung eines ZMVZ dar.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Zahnarzt/Zahnärztin und andere Gesundheitsberufe, Praxismanager, Betriebswirte, Juristen, andere Akademiker mit Bezug zum Gesundheitswesen und Anspruch oder Aussicht auf Leitung (oder deren Assistenz) eines zahnärztlichen MVZ.
Dauer
5 Tage (Montag bis Freitag) mit 50 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten
Kosten
3.450 € (zzgl. MwSt.); Unterrichtsmaterialien, Prüfung und Seminar-Getränke sind im Preis enthalten. Verpflegung und Unterkunft auf eigene Kosten.
Gehaltsspanne durchschnittlich bei mindestens 6.000 € und maximal bei 12.000 € monatlich
Aufgaben als ZMVZ-Geschäftsführer (IHK)
Als ZMVZ-GeschäftsführerIn gehört es zu deinen Aufgaben das ZMVZ strategisch und operativ zu führen. Alle Belange, die eine zahnmedizinische Versorgung der Patienten sicherstellt, zu managen. Du hast nicht nur die Organisation im Blick sondern hast die komplette Personal- und Budgetverantwortung.
Dir begegnen in deiner täglichen Arbeit also Themen aus allen Bereichen der Betriebswirtschaftslehre und der Gesundheitsökonomie sowie juristische Themen. So zum Beispiel bei der Personalbeschaffung für einen offenen Vertragszahnarztsitz oder der Organisation der Sprechstunden. Beschaffung von Medizintechnik und Verbrauchsmaterialien aber auch die Erschließung neuer Versorgungsformen.
Du musst dich als Geschäftsführung in allen Bereichen auskennen und dich ständig weiterbilden, um die Entwicklungen des Systems wahrnehmen und darauf reagieren zu können.
Arbeitsorte
Arbeitsorte sind im ambulanten Bereich der Gesundheitsversorgung entweder in einem Medizinischen Versorgungszentrum oder einem Zahnmedizinischen Versorgungszentrum.
Berufliche Chancen
Mit deinem IHK-Zertifikat als ZMVZ-GeschäftsführerIn (IHK) bist du bestens gerüstet für die Leitung eines ZMVZs oder MVZs.
In der Weiterbildung wird dir aus verschiedenen Themenbereichen ein guter Überblick gegeben. Natürlich ist jedes ZMVZ ein wenig anders, aber grundsätzlich hast du, wenn du dich gut in verschiedene Themenbereiche reindenken kannst, die Chance auf einen richtig abwechslungsreichen Job. Es werden dich immer spannende Themen und Projekte erwarten. Allerdings trägst du auch eine enorme Verantwortung.
Das Gesundheitswesen entwickelt sich immer weiter, so dass du dich auch immer in neue Themenfelder einarbeiten wirst. So kommt wohl kaum Routine auf.
Auch hört deine „Karriere“ mit dem Zertifikat als ZMVZ-Geschäftsführung nicht auf. Du kannst dich, falls dir die Leitung eines ZMVZs irgendwann zu „klein“ wird, damit auch gut die Weichen stellen, als Geschäftsführung einer Zahnklinik.
Falls dir die Leitung eines ZMVZ anfangs doch zu viel Verantwortung ist, kannst du auch als Assistenz der Geschäftsführung praktische Erfahrungen sammeln und im Laufe deiner beruflichen Weiterentwicklung als GeschäftsführerIn aufsteigen.
Fortbildungsablauf
Die Fortbildung ist für den Zeitraum von einer Woche angesetzt. Jeweils von Montag bis Freitag finden insgesamt 50 Unterrichtseinheiten á 45 Minuten statt. Dabei wird der Lehrgang in Seminare und Übungen aufgeteilt. So soll eine intensive und individuelle Vermittlung der Inhalte garantiert werden. Die Fortbildung ist zudem auf max. 20 Teilnehmer begrenzt.
Außerdem besteht die Möglichkeit, während der Fortbildung in kurzer Zeit ein wertvolles Netzwerk zu Dozenten und anderen Teilnehmern für ihre künftige Tätigkeit als Zahnarzt-MVZ-Geschäftsführung oder deren Assistenz knüpfen.
Fortbildungsinhalte
Der Zertifikatslehrgang stellt eine Kombination aus Seminaren und Übungen dar und wird von verschiedenen Experten aus verschiedenen Bereichen des ambulanten Gesundheitswesens vermittelt.
Folgende Themen werden abgedeckt:
Rechtliche Grundlagen
Honorar-Abrechnung
Gründung und Aufbau
Strategie und Unternehmensentwicklung
Finanzmanagement und Controlling
Aufkauf von Zahnarztpraxen und deren Bewertung
Steuerliche Grundlagen
Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
Kommunikation und Kooperation
Qualitätsmanagement und Arbeitsschutz
Prüfung und Abschluss
Die Weiterbildung endet mit einem lehrgangsinternen Test und einem IHK-Zertifikat.
Hast du als Zahnmedizinische Fachangestellte (ZFA) Lust auf mehr Verantwortung und neue Herausforderungen? Dann schau dir doch mal die Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin (ZMF) an. Als ZMF übernimmst du eine Vielzahl von Aufgaben in der Praxis, von der Patientenbetreuung bis hin zu administrativen Tätigkeiten. Du wirst zur unverzichtbaren Unterstützung für Zahnärzte und trägst maßgeblich zur Praxisorganisation bei. Diese Weiterbildung bietet dir die Möglichkeit, dein Wissen zu vertiefen und die nächste Stufe auf der Karriereleiter zu erklimmen.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Abgeschlossene Ausbildung zur Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA) oder gleichwertige Ausbildung und mindestens 1 Jahr Berufserfahrung. Eine Teilnahme am Kurs „Maßnahmen im Notfall (Herz-Lungen-Wiederbelebung)“ mit mindestens 16 Unterrichtsstunden ist ebenfalls Pflicht. Die Teilnahme darf nicht länger als zwei Jahre zurückliegen. Aktuelle Kenntnisse im Röntgen und Strahlenschutz gemäß §18 a RöV solltest du ebenfalls mitbringen.
Dauer
6 Monate bis 2 Jahre (je nach Anbieter und Kursform) und umfasst mindestens 700 Unterrichtsstunden
Als Zahnmedizinische Fachassistenz (ZMF) übernimmst du vielfältige Aufgaben, die über das Tätigkeitsfeld einer ZFA hinausgehen und somit natürlich auch mehr Verantwortung mit sich bringen.
So könnte dein neuer Arbeitsalltag aussehen: Morgens bereitest du die Behandlungszimmer vor und überprüfst die Instrumente. Während der Behandlung assistierst du dem Zahnarzt. Auf Anweisung und unter zahnärztlicher Delegation führst du Parodontalbehandlungen und Prophylaxemaßnahmen durch. Du entfernst Beläge, polierst Füllungen und Zähne, versiegelst Fissuren und erklärst dabei den PatientInnen die richtige Zahnpflege. Du stellst Gebissabformungen her und fertigst im Labor provisorische Kronen und Brücken an.
Nach der Behandlung sorgst du dafür, dass alle Materialien korrekt entsorgt und die Zimmer wieder für die nächste Behandlung vorbereitet sind. Zusätzlich übernimmst du administrative Aufgaben wie die Terminplanung, Abrechnung und Dokumentation von Behandlungsabläufen. Durch dein erweitertes Wissen unterstützt du das Praxisteam und trägst zur optimalen Patientenbetreuung bei.
Arbeitsorte
Mit einem Abschluss als ZMF kannst du in zahnärztlichen Praxen, kieferorthopädischen Praxen, Zahnkliniken und an Universitäten arbeiten.
Berufliche Chancen
Nach Abschluss der Weiterbildung kannst du mit einer Gehaltserhöhung und neuen Verantwortungsbereichen rechnen. Zudem eröffnen sich dir Aufstiegsmöglichkeiten in Leitungspositionen innerhalb der Praxis oder in anderen zahnmedizinischen Einrichtungen. Auch die Spezialisierung auf bestimmte Bereiche wie Prophylaxe oder Praxismanagement ist möglich.
Du bist eine große Unterstützung für den Zahnarzt oder die Zahnärztin und damit das Bindeglied zwischen ihm/ihr und den Zahnmedizinischen Fachangestellten (ZFA).
Fortbildungsablauf
Die Voraussetzungen für die einzelnen Fortbildungen können variieren , denn sie sind nicht bundeseinheitlich geregelt. Mehr Infos erhältst du bei den Landeszahnärztekammern.
Es gibt ein einheitliches Curriculum für die Weiterbildung zur ZMF.
Die Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin kann als Präsenzkurs, Onlinekurs oder in hybrider Form angeboten werden. Insgesamt umfasst die Fortbildung meist mindestens 700 Stunden. Die Inhalte werden praxisnah vermittelt, oft ergänzt durch praktische Übungen und Fallbeispiele. Ein Praktikum in einer zahnärztlichen Praxis ist ebenfalls häufig Teil der Ausbildung, um das Gelernte direkt anzuwenden.
Dauer
Die Fortbildung umfasst mindestens 700 Unterrichtsstunden (à 45 min). Sie wird kompakt oder modular, in Vollzeit oder berufsbegleitend durchgeführt.
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte sind bei den Anbietern (nahezu) identisch. Diese umfassen:
Zahnmedizinische Prophylaxe
Parodontologie
Kariesprävention
Praxismanagement
Abrechnung und Dokumentation
Patientenberatung und -betreuung
Hygienemanagement
Kommunikation und Teamarbeit
Je nachdem, was dir mehr zusagt, kannst du zwischen einer Vollzeitfortbildung und einer berufsbegleitenden Variante wählen. In der Fortbildung gibt es Theorie- und Praxisphasen, die Unterrichtseinheiten werden durch Übungen, Fallbeispiele und Demonstrationen abgerundet. Inhaltlich wird das breite Themenspektrum von allgemeinen medizinischen und zahnmedizinischen Grundlagen über klinische Dokumentation bis hin zu Grundlagen der (finanziellen) Praxisorganisation abgedeckt.
Falls du dich für einen Fernlehrgang oder Online-Kurs entscheidest, achte darauf, ob es Berater gibt, die du bei Fragen kontaktieren kannst.
Prüfung und Abschluss
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, müssen die TeilnehmerInnen in der Regel alle Module der Weiterbildung erfolgreich absolvieren. Die Prüfung besteht meist aus einem schriftlichen und praktischen Teil, bei dem das erlernte Wissen anhand von Fallbeispielen getestet wird.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das die Qualifikation zur Zahnmedizinischen Fachassistentin bestätigt.
MFA mal anders – Meinung
Wenn du dir noch unsicher bist, ob die Weiterbildung zur Zahnmedizinischen Fachassistentin das Richtige für dich ist, überlege dir, welche Aufgaben dir am meisten Spaß machen. Möchtest du mehr Verantwortung übernehmen und aktiv zur Gesundheitsvorsorge der Patienten beitragen? Dann könnte diese Weiterbildung genau das Richtige für dich sein. Falls du noch etwas Überzeugungsarbeit bei deinem Chef leisten musst, zeige ihm die Vorteile, die eine gut ausgebildete ZMF für die Praxis bietet, wie zum Beispiel die Entlastung des Zahnarztes und die Verbesserung der Patientenbetreuung.
Du liebst Zahlen, Analysen und Prozessoptimierungen? Dann könnte die Weiterbildung im Medizincontrolling genau das Richtige für dich sein. Als MedizincontrollerIn bist du das Bindeglied zwischen der medizinischen und der administrativen Ebene in einer Gesundheitseinrichtung. Deine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass mit Hilfe systematischer Analysen und Verbesserungen medizinisch-organisatorischer Prozesse, medizinische Leistungen korrekt dokumentiert und abgerechnet werden. Außerdem kannst du hier deinen Beitrag zur medizinökonomische Unternehmensentwicklung und -beratung, sowie dem Erlösmanagement in Zusammenarbeit mit den Kostenträgern leisten.
Als MFA bietet sich hier eine spannende Möglichkeit, deine Kenntnisse zu erweitern und eine verantwortungsvolle Position einzunehmen. Und “verantwortungsvoll” ist hier keine leere Floskel, denn eine besondere Aufgabe im strategischen Medizincontrolling ist die Vorbereitung und Begleitung der jährlichen Budgetverhandlungen.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Medizinische Fachangestellte mit Berufserfahrung oder QuereinsteigerInnen mit Erfahrung im Gesundheitswesen und/oder Controlling
Dauer
Von 5 Tagen bis 1 Jahr (je nach Anbieter und Kursform)
Kosten
ca. 500 – 5.000 Euro (je nach Anbieter und Kursform)
Als MedizincontrollerIn bist du für die Analyse, Kontrolle und Optimierung der medizinischen Dokumentation und Abrechnung verantwortlich. Du arbeitest eng mit der Klinikleitung und Administration zusammen, um sicherzustellen, dass alle betriebswirtschaftlichen Abläufe wie geschmiert laufen.
Ein typischer Tag könnte so aussehen: Du prüfst die Abrechnungen der letzten Woche, identifizierst mögliche Fehler und besprichst diese mit den entsprechenden Abteilungen. Außerdem analysierst du die aktuellen Kostenstrukturen, erstellst Berichte und findest Lösungen und Optimierungen, die die Prozesse und Budgets betreffen. Durch deine Arbeit trägst du wesentlich dazu bei, die finanzielle Stabilität der Einrichtung zu sichern und die Qualität der Patientenversorgung zu verbessern.
Dabei ist das Medizincontrolling in zwei Bereiche unterteilt: Dem operativen Medizincontrolling, bei dem du zum Beispiel Rechnungen prüfst, die Kommunikation zu den Kostenträgern führst oder Berichte ablegst und dem strategischen Medizincontrolling, bei dem du das Leistungsspektrum analysierst, die Leistungen planst oder die Abläufe optimierst.
Arbeitsorte
Als MedizincontrollerIn arbeitest du hauptsächlich in Kliniken und Krankenhäusern, aber auch in größeren Arztpraxen und Praxisgemeinschaften sowie bei Kostenträgern oder dem Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK).
Berufliche Chancen
Nach deiner Weiterbildung sicherst du mit deinem Wissen der Klinik die Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Wenn die Klinik mehr Geld zur Verfügung hat, kann das Management auch bessere Gehälter zahlen. Und das stärkt deine Position in der Klinik, was du bei der Gehaltsverhandlung auch ruhig nutzen kannst. Bei deiner Gehaltsvorstellung kannst du dich an Tätigkeitsgruppe V des Tarifvertrags orientieren.
Als strategischer und operativer Controlling-Profi bist du bei Arbeitgebern begehrt, die nicht zur klassischen Arztpraxis zählen (siehe Punkt Arbeitsorte). Und das öffnet dir als Medizinische Fachangestellte wieder ganz andere Türen.
Fortbildungsablauf
Es gibt kein einheitliches Curriculum für die Weiterbildung zur MedizincontrollerIn.
Die meisten Weiterbildungen finden berufsbegleitend statt. Dabei gibt es wieder verschiedene Konzepte. Vom Fernlehrgang, über Onlinekurse oder Präsenzveranstaltungen am Wochenende findet man unterschiedliche Gestaltungsformen der Weiterbildung. Insgesamt kannst du damit rechnen, dass die Fortbildung meist zwischen 100 und 300 Stunden umfasst, je nach Anbieter.
Dauer
Wir haben Fort- und Weiterbildungen von unterschiedlichen Umfängen gefunden. Vom 5-Tage-Präsenzkurs bis zu 450 Fortbildungsstunden in Hybrid (Online + Präsenz) ist alles dabei.
Wobei wir denken, dass ein 5-Tage-Kurs eher für Profis geeignet ist, die ihr Wissen vertiefen möchten. Informiere dich vorher bei dem Anbieter deiner Wahl, welche Kenntnisse bei dem Kurs vermittelt werden und in welcher Tiefe. Deshalb sei dir im Vorfeld auch über dein aktuelles Controllingwissen im Klaren. Kennst du dich schon gut aus oder brauchst du noch umfassende Kenntnisse über die verschiedenen Bereiche im Controlling?
Fortbildungsinhalte
Die Inhalte sind bei den Anbietern oft ganz unterschiedlich festgelegt. Typischerweise umfassen diese:
Aufgaben des Medizincontrollings
Grundlagen der Krankenhausfinanzierung
G-DRG System
Anforderungen an eine optimale Dokumentation und Kodierung
Management von MD-Prüfungen: MDK-Reformgesetz, Strukturprüfungen, Prüfverfahrensvereinbarung (PrüfvV)
Erlösmanagement und Erlössicherung
Kostenrechnung und Erlösverteilung
Leistungssteuerung
Vorbereitung und Durchführung von Budgetverhandlungen
Aufbau eines aussagefähigen Berichtswesens
Kostenträgerrechnung: Grundlagen für die Teilnahme an der InEK-Kalkulation / Kostenkalkulation auf der Basis des InEK-Leitfadens
Pflegepersonaluntergrenzen-Verordnung (PpUGV) und Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG)
Praxisbeispiele und Übungen
Am besten ist es, wenn die Inhalte praxisnah mit Fallbeispielen aus dem Berufsalltag vermittelt werden. Durch Übungsaufgaben und Checklisten werden die theoretischen Inhalte verständlicher. Du kannst die Theorie direkt in die Praxis umsetzen und sofort anwenden.
Falls du dich für einen Fernlehrgang oder Online-Kurs entscheidest, achte darauf, ob es Berater gibt, die du bei Fragen kontaktieren kannst.
Prüfung und Abschluss
Um zur Prüfung zugelassen zu werden, musst du alle Module der Weiterbildung erfolgreich absolviert haben. Die Prüfung selbst besteht meist aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil, bei dem das erlernte Wissen anhand von Fallbeispielen getestet wird.
Nach erfolgreichem Abschluss erhältst du ein Zertifikat, das deine neue Qualifikation im Medizincontrolling bestätigt und darfst dich stolz “MedizincontrollerIn” nennen.
MFA mal anders-Tipp
Wie eben schon erwähnt: Da hier die Fortbildungsumfänge und dementsprechend auch die Preise stark variieren, solltest du wirklich gründlich abwägen und vergleichen, was du selbst schon an Wissen und Erfahrung mitbringst, in welcher Form und wo die Fortbildung stattfindet und wie viel Budget du investieren kannst und willst. Recherchiere unbedingt auch Meinungen und Erfahrungen von MedizincontrollerInnen, die diese Fortbildung bereits absolviert haben.
Durch die starke Zunahme von Patienten mit chronisch obstruktiven Atemwegserkrankungen, war es notwendig, strukturierte Behandlungskonzepte für pneumologische Krankheitsbilder in der ambulanten Versorgung zu entwickeln. So entstand die Fortbildung als Pneumologische Assistenz (PA) nach dem Curriculum Pneumologie der Bundesärztekammer. Für Medizinische Fachangestellte (MFA) in der Lungenarztpraxis ist dies eine Möglichkeit sich weiter zu qualifizieren und einen größeren Verantwortungsbereich zu übernehmen.
Zu den Aufgaben der Pneumologischen Assistenz gehören vor allem Schulungs-, Trainings-, und Betreuungsmaßnahmen am und mit den Patienten. Daneben unterstützt die PA den Arzt in der Diagnostik und Therapie wichtiger pneumologischer Krankheitsbilder.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Erfolgreich abgeschlossene Prüfung als Arzthelfer:in bzw. Medizinische:r Fachangestellte:r (MFA) oder ein vergleichbarer Abschluss in einem medizinischen Fachberuf (z.B. MTA, etc.) oder eine Qualifikation als Fachassistent:in für pneumologische Funktionsdiagnostik
Dauer
120 Stunden in Form eines berufsbegleitenden Lehrgangs, der fachtheoretischen und fachpraktischen Unterricht integriert – davon 40 Stunden in digitalisierter Form mit Lernzielkontrolle – plus 8 Stunden Hospitation in einer Asthmaschulung in einer anderen pneumologischen Praxis
Kosten
3.150 € für VPAD-Mitglieder 4.200 € für Nicht-Mitglieder
Arbeitsorte
– Krankenhäuser, insbesondere Krankenhäuser oder Abteilungen für Lungenheilkunde – Facharztpraxen (ohne Arztpraxen für Allgemeinmedizin), z.B. Fachärzte für Lungenheilkunde – Forschung und Entwicklung im Bereich Medizin – Öffentliche Verwaltung auf dem Gebiet Gesundheitswesen, z.B. Gesundheitsämter
Berufliche Chancen
– Mehr Gehalt durch Aufstieg in Tätigkeitsgruppe IV des MFA Tarifvertrags – Höhere Qualifizierung, mehr Verantwortung und selbstständigeres Arbeiten in dem Fachbereich – Weitere Spezialisierung zur Pneumologischen Fachassistenz oder z.B. im Bereich Medizintechnik möglich
Aufgaben als Pneumologische Assistenz
Als Pneumologische Assistenz unterstützt du den Arzt u.a. in der Diagnostik und der Therapie von pneumologischen Krankheitsbilder.
Dabei führst du z.B. Untersuchungen an Patienten über verschiedene Körperfunktionen im Bereich der lungenheilkundlichen Diagnostik durch. Diese Diagnostik erfolgt mit Hilfe von verschiedenen, teilweise technisch komplizierten funktionsdiagnostischen Geräten. Ein gewisses technisches Verständnis oder zumindest keine Abneigung dagegen, ist also eine wichtige Voraussetzung für die Fortbildung zur Pneumologischen Assistenz.
Du erfasst Messwerte zur Bestimmung des Gasaustausches in der Lunge, ermittelst Lungenvolumina (Fassungsvermögen) und Gasdruckwerte in den Gefäßen, untersuchst die Durchlässigkeit des Lungengewebes für Gase oder misst die Strömungsgeschwindigkeit der Atemluft und die Atemfrequenz.
Außerdem führst du Schulungs- und Trainingsmaßnahmen mit den Patienten durch. Diese werden von dir geplant, geleitet und im Anschluss auch entsprechend ausgewertet. Die Schulungen finden in Einzel- oder Gruppensitzungen statt.
Neben den eher technischen Aufgaben gehören aber auch allgemeine Tätigkeiten, wie Patientendatensätze anlegen und pflegen, patientenbezogene Anmeldevordrucke kontrollieren oder Patienten zu einem gesundheitsfördernden Verhalten zu motivieren zu deinem Aufgabenspektrum.
Außerdem hast du die Möglichkeit die fachbezogene Leitungsfunktionen in einer Pneumologischen Arztpraxis oder Abteilung zu übernehmen.
Arbeitsorte
Typische Arbeitsorte als Pneumologische Assistenz sind u.a. Facharztpraxen, wie z.B. bei Fachärzten für Lungenheilkunde. Ebenso sind Einsatzorte in Krankenhäusern, Kliniken oder Kurkliniken für Lungenerkrankungen möglich. Auch denkbar ist der Einsatz im Bereich Forschung und Entwicklung sowie in der öffentlichen Verwaltung auf dem Gebiet des Gesundheitswesens (z.B. Gesundheitsämter).
Berufliche Chancen
Mit der Qualifikation zur Pneumologischen Assistenz gelangst du in die Tätigkeitsgruppe IV des MFA-Tarifvertrags. Mit unserem Gehaltsrechner kannst du dir jetzt schon einmal berechnen, wie dein Gehalt steigen könnte.
Pneumologieassistent:innen führen unter ärztlicher Aufsicht besonders verantwortungsvolle Arbeiten im Bereich der lungenheilkundlichen Diagnostik aus, insbesondere Lungenfunktionsprüfungen. Sie kontrollieren und dokumentieren den Verlauf und die Ergebnisse der Untersuchungen. Außerdem überwachen und warten Pneumologieassistent:innen die medizintechnischen Geräte, mit denen sie arbeiten.
Das Berufsfeld setzt somit ein gewisses Verständnis für technische Apparate voraus, weshalb eine Weiterqualifizierung, mit entsprechender Berufserfahrung, als Medizintechniker:in möglich ist. Verfügst du zudem über eine Hochschulzugangsberechtigung, kannst du auch ein Hochschulstudium als Diplom Ingenieur für Medizintechnik in Betracht ziehen oder in den Bereich Gesundheitsökonomie bzw. Betriebswirtschaft wechseln.
Eine weitere Möglichkeit ist außerdem die Weiterqualifikation als Pneumologischer Fachassistenz (PFA). Die PFA soll die „Nadelöhr-Situation“, also die zeitliche Überforderung des Pneumologen und gleichzeitig eine Unterforderung der Pneumologischen Assistenz, unterbinden und zur Sicherstellung einer optimalen Patientenversorgung beitragen. Die Weiterqualifikation kannst du an zwei Wochenenden erreichen, die aus verschiedenen Trainings- und Hospitationsphasen besteht und als Abschlussprüfung eine Hausarbeit zu verfassen ist.
Fortbildungsablauf
Die Fortbildung erfolgt im Rahmen von drei Seminar-Modulen, die berufsbegleitend durchgeführt werden können. Die Module finden an Wochenenden und online statt. Der Umfang des Curriculums Pneumologie der Bundesärztekammer beträgt insgesamt 120 Stunden. Acht Stunden davon sind für Hospitationen in einer laufenden Asthmaschulung in einer anderen pneumologischen Praxis vorgesehen. 80 Stunden sind in Form von Präsenzunterricht abzuleisten, die an Wochenenden stattfinden. 40 Stunden finden in Onlinekursen statt. Für die einzelnen Kursteile werden Prüfungen in Form von Multiple Choice-Fragen, Kolloquium und Rollenspielen durchgeführt.
Am Ende der Fortbildung musst du eine mündliche und schriftliche Prüfung ablegen. Nach bestandener Prüfung erhältst du dann ein Zertifikat.
Fortbildungsinhalte
Die Fortbildung geht deutlich über das Niveau der MFA-Ausbildung hinaus und vermittelt spezielle Fachkenntnisse der Pneumologie. Inhaltlich ist die Fortbildung in sechs Themenkomplexe gegliedert. Besonderer Schwerpunkt wird im Bereich der Patientenführung und Patientenschulung sowie des Qualitätsmanagements gesetzt.
Inhalte und Stundenverteilung
Präsenz / davon in digitalisierter Form
Modul 1: Medizinische Grundlagen
22 Stunden / 10 Stunden
Modul 2: Technische pneumologische Untersuchungen
16 Stunden / 4 Stunden
Modul 3: Notfälle in der pneumologischen Praxis
12 Stunden / 4 Stunden
Modul 4: Patientenführung und Patientenschulung
56 Stunden / 16 Stunden
Modul 5: Praxisorganisation und Qualitätsmanagement
12 Stunden / 6 Stunden
Modul 6: Recht, Dokumentation Arbeitsschutz
2 Stunden
120 Stunden / 40 Stunden
Hospitation (bei einer Asthmaschulung in einer anderen pneumologischen Praxis)
8 Stunden
Prüfung und Abschluss
Für die Zulassung zur Prüfung ist eine mindestens 2-jährige Tätigkeit in einer pneumologischen Praxis Voraussetzung. Zusätzlich müssen mindestens 90% des Unterrichts besucht worden sein und korrekt beantwortete (kontrollierte) Aufgaben der Lehr-/Lernmaterialien vorliegen. Auch eine videodokumentierte Teilnahme am Rollenspiel in Kleingruppen muss nachgewiesen werden.
Die Abschlussprüfung findet in Form einer 30-minütigen schriftlichen Prüfung statt. Nach Bestehen erhältst du ein Zertifikat und darfst dich Pneumologische Assistenz nennen.
MFA mal anders – Meinung
Mit einer Fortbildung zur Pneumologischen Assistenz hast du die Möglichkeit deine Fähigkeiten in dem Berufsfeld der Pneumologie sehr spezifisch auszubauen. Insgesamt ist die Arbeit, die du dann ausführen darfst, sehr abwechslungsreich und patientennah. Zum einen arbeitest du Hand in Hand mit dem Pneumologen in der Arztpraxis zusammen, während du aber ebenso viele Aufgaben sehr eigenständig und eigenverantwortlich durchführen kannst. Dies bietet dir wiederum viele Freiheiten und die Möglichkeit, eigene strukturierte Arbeitsabläufe zu entwickeln und auszubauen.
Dennoch solltest du dir bewusst sein, dass du mit dieser Weiterbildung sehr an einen Fachbereich gebunden bist. Aber du hast weitere Qualifizierungsmöglichkeiten, wie wir dir unter dem Punkt „Berufliche Chancen“ zusammengefasst haben. Insgesamt wird sich in Zukunft auch der Fachbereich der Pneumologie stetig weiterentwickeln, womit du mit der Fortbildung als Pneumologische Assistenz sicher einen guten Ausgangspunkt bieten kannst.
Jede:r MFA kennt´s: An der Anmeldung bildet sich bereits eine Schlange an Patienten und der Computer streikt mal wieder. Kein Wunder bei der komplexen IT-Infrastruktur einer Arztpraxis. Online-Terminvergabe, Videosprechstunde, eRezept, eAU oder elektronische Patientenakte, das Arbeiten mit telemedizinischen Angeboten gehört mittlerweile fest zum Praxisalltag.
Für MFA gibt es deshalb neuerdings Fortbildungen, um das technische Verständnis rund um die Praxis-EDV und die digitale Welt näher zu bringen. Die Fortbildung zur DigitalisierungsmanagerIn oder auch Digi-ManagerIn soll dich als MFA befähigen, Digitalisierungsprojekte in der Praxis voranzubringen, mitzugestalten und der Experte oder die Expertin in allen Digitalisierungsfragen für die Praxis zu sein.
Sicher eine Position, die in Zukunft immer wichtiger für die Arztpraxis werden wird und weit über das Wissen und die Funktion eines reinen Datenschutzbeauftragten hinausgeht. Die Zusatzqualifikation ermöglicht zudem eine Gehaltsanpassung für die Übernahme dieser verantwortungsvollen Aufgabe.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
eine Berufsausbildung und erfolgreiche Prüfung zur/zum Medizinischen Fachangestellten oder zur/zum Arzthelfer/in oder die Berufsausbildung und die erfolgreiche Prüfung nach dem Krankenpflegegesetz oder Altenpflegegesetz (3-jährige Ausbildung)
Dauer
unterschiedlich je nach Anbieter: ca. 6-12 Monate oder kürzer (8-12 Wochen)
Kosten
ab 699 € – 1.200 €
Arbeitsorte
Arztpraxen, MVZ
Berufliche Chancen
Eigener Verantwortungsbereich, Expertenstatus, mehr Gehalt, neues Berufsfeld in Arztpraxen mit guten Zukunftsaussichten
Aufgaben als Digitalisierungs-ManagerIn für die Arztpraxis
Als Digi-ManagerIn bist du die bzw. der Digitalisierungsbeauftragte in deiner Praxis. Du kennst dich aus mit technischen Zusammenhängen der Praxis-EDV, den digitalen Patienten Tools, Vorgaben der Telematikinfrastruktur (TI), DSGVO und anderen IT-Sicherheitsrichtlinien. Du bist das Verbindungsstück zwischen Praxisteam, Patienten und Patientinnen sowie anderen Akteuren, die an digitalen Prozessen beteiligt sind, wie z.B. Softwareanbietern oder der KBV.
Mit deinem IT-Know-How kannst du identifizieren, welche Möglichkeiten eure Praxis hat, Praxisabläufe zu digitalisieren und damit den Arbeitsalltag reibungsloser und effizienter zu gestalten. Außerdem wirst du in der Lage sein, Risikoquellen für Datenlecks o.ä. zu erkennen und anhand von Checklisten die grundlegenden Anforderungen von IT-Sicherheit zu überprüfen. So kannst du euer bisheriges Datenschutzmanagement überarbeiten und verbessern damit eure Patientendaten und Computer möglichst sicher aufgehoben sind. Mit technischen Anbietern kannst du demnächst kompetent auf Augenhöhe kommunizieren ohne nur Bahnhof zu verstehen.
Datenschutzprüfungen bereitest du fachgerecht vor, damit die Praxis allen Datenschutzbestimmungen regelkonform entspricht und die Prüfung ohne Mängel besteht.
Als Digitalisierungs-ManagerIn oder IT/EDV-Beauftragte/r bist du nicht nur ein wertvoller Ansprechpartner für alle Praxismitarbeiter, sondern begleitest auch Patienten auf ihrer digitalen “Patienten Journey”, indem du sie über die Möglichkeiten von Patiententools, aber auch zur Datensicherheit bei der Anwendung berätst.
Arbeitsorte
Die Fortbildung ist für MFA in kassenärztlichen Praxen ausgelegt. Sicherlich besteht auch Bedarf in Krankenhäusern und Kliniken, die an der ambulanten Versorgung teilnehmen und den Anforderungen der TI entsprechen müssen.
Berufliche Chancen
Die Fortbildung zur Digi-Managerin bzw. zum Digi-Manager ist noch sehr neu. Dadurch das das Digitalisierungsthema in Zukunft aber immer mehr zunehmen wird, werden PraxismitarbeiterInnen mit speziellem IT-Know-How benötigt.
Anfangs könnte die Funktion noch als Zusatzaufgabe für dich zum normalen Praxisalltag werden. Für diesen eigenen und verantwortungsvollen Bereich kannst du aber auch eine Gehaltserhöhung verlangen. Je nach Umfang der Fortbildung entspricht dies der Tarifgruppe III oder IV des MFA Gehaltstarifvertrags. Zukünftig könnte dies aber auch eine ganz eigene Stellenposition in der Arztpraxis werden, je nach Größe der Praxis und Aufwand der Digitalisierungsprojekte.
Mit deinem eigenen Verantwortungsbereich und immer neuen IT-Anforderungen für die Praxis wird es garantiert nicht langweilig. Auch, wenn Digitalisierung für viele erstmal abschreckend ist, wirst du mit deinem neuen Expertenwissen die Scheu davor verlieren und bestimmt Spaß an digitalen, modernen Projekten finden, die dann hoffentlich auch den Praxisalltag vereinfachen.
Fortbildungsablauf
Die Fortbildung wird momentan noch von wenigen Fortbildungsanbietern angeboten. Entweder im reinen Onlineformat oder in einer Kombination aus Präsenz- und Onlineschulungen mit Selbststudium.
Es gibt teils feste Termine mit Live-Webinaren oder aufgezeichnete Schulungen, die flexibel gebucht werden können. Je nach Anbieter dauert die Fortbildung ab 8 Wochen bis zu einem Jahr.
Fortbildungsinhalte
Da es kein vorgeschriebenes Curriculum zu der Fortbildung Digitalisierungs-ManagerIn/ IT-Beauftragte/r für die Arztpraxis gibt, können die Fortbildungsanbieter frei entscheiden, welche Themen sie vermitteln und in welchem Umfang.
Achte darauf, dass die wichtigsten Inhalte vermittelt werden, damit du ein grundlegendes Verständnis von IT, Digitalisierung und Datenschutz bekommst. Die Fortbildung sollte mindestens folgende Schwerpunkte umfassen:
Übersicht der relevanten Gesetze
IT-Sicherheitsrichtlinie
Datenschutz und Datensicherheit
Grundlagen Telematikinfrastruktur
Voraussetzungen: Konnektor, VPN-ZD, SMC-B, eKT
Fachanwendungen der Telematikinfrastruktur
Technische und organisatorische Voraussetzungen und Fristen
KIM (Kommunikation im Medizinwesen) inkl. eAU, eArztbrief, eRezept
TIM (TI-Messenger)
ePA (elektronische Patientenakte)
Telemedizinische Grundlagen und Anwendungen
Prüfung und Abschluss
Am Ende der Fortbildung erfolgt in der Regel eine schriftliche Abschlusskontrolle. Wenn du diese bestehst, erhältst du ein Zertifikat. Bei manchen Anbietern musst du eine Projektarbeit mit einer individuellen Digitalisierungsstrategie für deine Praxis erstellen.
MFA mal anders- Tipp
Zusammen mit der Ärztekammer Westfalen-Lippe und dem Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie der Universität Witten/Herdecke hat die Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe (KVWL) das Programm Digi-ManagerIn für MFA konzipiert. Die Fortbildung umfasst 205 Unterrichtsstunden und die MFA wird von der Praxis während der Weiterbildung freigestellt. Dafür erhalten die Praxen eine Aufwandsentschädigung von 5.000 Euro. Als Abschlussarbeit erstellen die MFA eine praxisindividuelle Digitalisierungsstrategie. Dies ist bestimmt eiin weiteres gutes Argument für die Praxisleitung, wenn du diese Fortbildung machen möchtest. Außerdem werden zwei bis drei Führungen in der “dipraxis” gemacht. Die “dipraxis” ist eine innovative Wechselausstellung im Dortmunder Ärztehaus, in der sich interessierte Praxen über Anwendungen in der digitalen Arztpraxis informieren und diese auch gleich direkt vor Ort testen können.
Der Nachteil: Diese Weiterbildung richtet sich nur an MFA in Praxen aus Westfalen-Lippe. Aber es gibt weitere Anbieter, die ähnliche Weiterbildungen im Bereich Digitalisierung anbieten, die sich deutschlandweit an MFA richten.
Außerdem gibt es von der Bundesärztekammer das Fortbildungscurriculum “Elektronische Praxiskommunikation und Telematik” mit insgesamt 80 Unterrichtseinheiten, die innerhalb von fünf Jahren absolviert werden müssen. Die Fortbildung kann als Teil von anderen Fortbildungen der BÄK gewählt werden, z.B. bei der Aufstiegsfortbildung „Fachwirt/in für ambulante medizinische Versorgung“ und kann dafür angerechnet werden.
Ein Quereinstieg als Medizinische/r Fachangestellte/r (MFA), früher als Arzthelfer/in bezeichnet, bietet gute Karrierechancen für Quereinsteiger/innen, die einen Job in der Arztpraxis suchen.
Der Beruf als MFA ist sehr abwechslungsreich. Man arbeitet mit Menschen und führt sowohl medizinische Tätigkeiten als auch organisatorische und administrative Aufgaben aus. Diese Kombination aus einem menschennahen Job gepaart mit Teamarbeit und einem vielseitigen Aufgabenfeld in verschiedenen medizinischen Fachrichtungen ist für viele sehr erfüllend und motivierend.
Wenn du bereits Berufserfahrung aus dem Bereich Hotellerie, Gastgewerbe, Tourismus, Callcenter, Service oder Kundenmanagement hast, bringst du gute Voraussetzungen für einen Wechsel als MFA Quereinsteiger/in in die Arztpraxis mit.
Es gibt Weiterbildungen, die dich optimal auf den Job als MFA-Quereinsteiger/in in der Arztpraxis vorbereiten und dir notwendige Grundlagen dafür kompakt vermitteln. Da der Fachkräftemangel allerdings aktuell sehr hoch ist, gibt es viele Arztpraxen, die dich auch ohne diese Fortbildung einstellen und dir durch eine gründliche Einarbeitung das notwendige Wissen selbst vermitteln.
Welche Aufgaben, Jobaussichten, Gehalt und Weiterbildungsmöglichkeiten dich als Quereinsteiger/in in der Arztpraxis erwarten, haben wir für dich einmal zusammengefasst.
Auf einen Blick
Voraussetzungen
Quereinsteiger/innen aus folgenden Berufsfeldern, z.B. Hotellerie, Gastgewerbe, Servicebereich, Tourismus, Sekretariat, Callcenter, Kundenmanagement oder Quereinsteiger/innen aus einem anderen medizinischen Beruf, z.B. Gesundheits- und Krankenpflege, Altenpflege, Altenpflegehelfer Wiedereinsteiger/innen in der Arztpraxis, z.B. nach Elternzeit
Dauer
14 Tage bis ca. 6 Monate, berufsbegleitend möglich als Webinar
Kosten
ab ca. 800 €
Arbeitsorte
Arztpraxen, Medizinische Versorgungszentren, Ambulanzen, OP-Zentren, Rehaeinrichtungen, Kliniken und Krankenhäuser
Berufliche Chancen
Sehr gute Aussichten auf einen Job Sicheres und langfristiges Arbeitsverhältnis Viele Weiterbildungsmöglichkeiten Sinnstiftende Tätigkeit Gute Arbeitszeiten
Wer eignet sich für den Quereinstieg als MFA?
Für einen Quereinstieg in den Beruf MFA sind offiziell keine speziellen Ausbildungen oder Berufserfahrungen gefordert. Allerdings gibt es gewisse Eigenschaften, die du mitbringen solltest, damit der Beruf zu dir passt und dir langfristig Spaß macht.
Wenn du schon immer gerne Kontakt zu anderen Menschen hattest, hilfsbereit bist und es dir Freude bereitet, dich um andere zu kümmern, besitzt du ideale Charaktereigenschaften für den Beruf als MFA.
Du solltest Spaß an der Kommunikation mit Patienten haben, ihnen zuhören können und sowohl sensibel als auch empathisch auf kranke Menschen reagieren können. Dabei solltest du auch in der Lage sein, Schicksalsschläge und negative Patientenerlebnisse nicht zu nah an dich rankommen zu lassen, um dich mental selbst zu schützen.
Die Patienten spüren, wenn ihnen echtes Interesse entgegengebracht wird und sie werden es dir auch vielfach zurückgeben. Diese Menschlichkeit und Herzlichkeit machen den Beruf aus. Neben deinem gezahlten Gehalt wird dieser Lohn dich wesentlich mehr ausfüllen und dir eine Sinnhaftigkeit im Beruf geben, den man in anderen Branchen nicht findet.
Zudem solltest du dich für Medizin interessieren und bereit sein, dir medizinische Fachbegriffe und Wissen über den menschlichen Körper, Krankheiten und Medikamente anzueignen. Auch Kenntnisse über die rechtlichen Regelungen in einer Arztpraxis, Abrechnungswissen und neue Vorgaben von Krankenkassen etc. gehören zu deinem neuen Arbeitsalltag. Die Medizin ist im stetigen Wandel und auch du musst dich regelmäßig weiterbilden, um am Ball zu bleiben. Das hält dich geistig fit und du wirst immer wieder neu gefordert und gefördert. So wird es im Beruf als MFA garantiert nie langweilig.
Wenn du dann noch ein echtes Organisationstalent bist und ein gutes Zeitmanagement besitzt, bist du bestens ausgestattet, um Praxisabläufe zu organisieren, Termine zu koordinieren und auf unvorhergesehene Praxisgeschehnisse adäquat zu reagieren, um eine gute Lösung für dich, die Ärzte, dein Team oder die Patienten/innen zu finden.
Aufgaben als MFA QuereinsteigerIn
Es gibt einige Aufgaben im Praxisalltag, die sehr gut von Quereinsteiger/Innen aus medizinfremden Branchen übernommen werden können. Prädestiniert dafür sind Personen aus der Hotelbranche, dem Gastgewerbe und dem Servicebereich. Sie sind es gewohnt freundlich und zuvorkommend mit Gästen umzugehen. Auch bei unfreundlichen und schwierigen Gästen bleiben sie souverän und gelassen. Diese “Gastfreundschaft” und der Servicegedanke wird auch in Arztpraxen erwünscht und du wirst besser gelaunte Patienten/innen haben.
Auch Aufgaben im Bereich Back Office, Empfang und Telefon eignen sich für Menschen mit Berufserfahrungen aus dem Büro, Callcenter oder Kundendienst.
Klassischerweise starten Quereinsteiger/innen in der Arztpraxis am Empfang. Hier sind einige typische Aufgaben, die du als Quereinsteiger/in in einer Arztpraxis nach Einarbeitung schnell selbstständig übernehmen kannst:
Patienten/Innen empfangen und aufnehmen
Sprechstundenorganisation
Terminvergabe
Telefondienst
Bestellungen und Materialverwaltung
Back Office Aufgaben, wie z.B. Postein- und Ausgang, Emails beantworten, Arztbriefe schreiben, Scannen, etc.
Unterstützung in der Abrechnung oder im Qualitätsmanagement
Dienst- und Urlaubspläne schreiben
Wenn du einige praktische Berufserfahrung in der Arztpraxis gesammelt hast und die Praxisabläufe kennst, kannst du bei Interesse zusätzliche Aufgaben aus dem Bereich Patientenbehandlung anstreben. Es gibt viele Aufgaben, die man auch ohne MFA-Ausbildung ausführen darf. Dazu ist natürlich eine gründliche Einarbeitung durch das Praxisteam notwendig und die Ärzte müssen sich zudem vergewissern, dass du diese Aufgaben ordnungsgemäß durchführen kannst, da sie im Ernstfall dafür einstehen müssen. Zudem kannst du zusätzliche Fortbildungen machen, die man ebenfalls ohne MFA-Ausbildung absolvieren darf.
Einige Beispiele für patientennahe Tätigkeiten bzw. einen erweiterten Aufgabenbereich für Quereinsteiger/innen:
Verbände / Tape anlegen und wechseln
Aufgaben im Labor, wie Urine untersuchen, Blutzucker messen, Blutdruck messen, Blutentnahme
Diagnostische Untersuchungen durchführen, z.B. EKG anlegen, Hör- und Sehteste durchführen, bei kleinen chirurgischen Eingriffen assistieren, Lungenfunktionstests, etc.
Die Aufgaben sind abhängig von der Fachrichtung und der Organisation der Praxis. Aber im Prinzip ist hier viel möglich und du hast ein breites, abwechslungsreiches Tätigkeitsfeld. Je nach deinen persönlichen Interessen kannst du dich in einer Arztpraxis sehr gut weiterentwickeln und auch als Quereinsteiger/in schnell aufsteigen.
Arbeitsorte
Medizinische Fachangestellte arbeiten vor allem in Arztpraxen, Medizinischen Versorgungszentren, in Ambulanzen, Rehaeinrichtungen, Kliniken und Krankenhäusern. Das sind auch die gängigen Arbeitsplätze für MFA-Quereinsteiger/innen. Am häufigsten findest du hier Stellenangebote für Quereinsteiger am Empfang.
Berufliche Chancen für MFA QuereinsteigerInnen
Der Einstieg als Quereinsteiger/in in einer Arztpraxis bietet dir vor allem einen sicheren und langfristigen Arbeitsplatz. Das Gesundheitswesen ist nicht wie andere Branche ein Saisongeschäft oder wird in Krisenzeiten heruntergefahren.
Auf dem Arbeitsmarkt hast du sehr gute Chancen schnell einen Job als Quereinsteiger/in in einer Arztpraxis bei dir in der Nähe zu finden. In den Praxen herrscht momentan großer Fachkräftemangel, weshalb viele Praxen offen für Quereinsteiger/innen sind. Nach bestandener Probezeit bieten die meisten Arztpraxen direkt einen unbefristeten Arbeitsvertrag.
Du kannst mit der Praxis aushandeln, die Kosten für eine Fortbildung speziell für Quereinsteiger zu übernehmen. So kann die Einarbeitung schneller vorangehen und es werden alle notwendigen Grundkenntnisse für deinen neuen Job vermittelt, die nicht unbedingt vom Praxisteam erklärt werden müssen. Das Praxisteam wird bei der Einarbeitung etwas entlastet und kann sich schneller wieder dem Tagesgeschäft widmen. In unserem Fortbildungskatalog findest du einige Anbieter für Quereinsteiger-Fortbildungen.
Wie bereits beim Aufgabenfeld als Quereinsteiger/in erwähnt, hast du hier ein breites Feld an Tätigkeiten im medizinischen und administrativen-organisatorischen Bereich. Entsprechend gibt es auch viele Möglichkeiten für deine berufliche Weiterentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten.
Du kannst kleinere Fortbildungen besuchen, um dir Wissen anzueignen, z.B. über das Anlegen von Tapeverbänden. Oder auch größere, intensive Aufstiegsfortbildungen absolvieren, um dich auf die nächste Karrierestufe zu hebeln. Ein Beispiel dafür ist die Fortbildung zur Praxismanager/in, Fachwirt im Gesundheitswesen, QM-Beauftragte. etc. Du findest bei uns einen Überblick über weitere Aufstiegsmöglichkeiten in der Arztpraxis.
Was das Gehalt als Quereinsteiger/in in einer Arztpraxis angeht, kannst du mit einem Einstiegsgehalt ab 2300€ brutto aufwärts rechnen. Achte bei der Gehaltsverhandlung darauf, dass du angelehnt an den MFA-Tarif bezahlt wirst. Mit unserem Gehaltsrechner kannst du dir ausrechnen, wie hoch das Gehalt ausfällt. Da die Praxen nicht verpflichtet sind nach Tarif zu zahlen, ist vieles Verhandlungssache und neben dem Grundgehalt bieten viele Arbeitgeber auch Bonuszahlungen oder andere monetäre Benefits an. Mit unseren Tipps zur Gehaltsverhandlung kannst du das beste Angebot für dich aushandeln.
Neben dem Gehalt bietet die Arztpraxis gute Arbeitsbedingungen, was Arbeitszeiten angehen. Es gibt nur sehr wenige Praxen, die am Wochenende oder bis in die späten Abendstunden geöffnet haben. Somit kannst du mit geregelten Arbeitszeiten rechnen. Auch an Feiertagen haben die Praxen geschlossen und du hast einen freien Tag.
Fortbildungsablauf
Wenn du dich für eine Fortbildung für Quereinsteiger/innen entscheidest, werden diese als Webinare angeboten. Du kannst flexibel von Zu Hause den Stoff in Lernvideos ansehen. Die meisten Fortbildungsanbieter haben zudem direkte Ansprechpartner/ Referenten, die bei Fragen zu bestimmten Themen helfen. Je nach Anbieter gibt es Angebote, die du innerhalb von 6 Monaten in deinem eigenen Tempo absolvieren kannst oder auch kürzere Fortbildungsangebote, die an festen Webinar Tagen im Liveformat stattfinden, aber dafür nur ca. 4 Wochen dauern.
Fortbildungsinhalte
Achte bei der Auswahl des Fortbildungsanbieters darauf, dass die wichtigsten Themens in einer Arztpraxis enthalten sind. Das sind Schwerpunkte, die du als MFA Quereinsteiger/in kennen solltest:
Rechtliche Rahmenbedingungen in einer Arztpraxis
Datenschutzbestimmungen und ärztliche Schweigepflicht
Patientenkommunikation
Praxismanagement
Terminmanagement
Qualitätsmanagement
Grundlagen zur Abrechnung (EBM und GOÄ)
Individuelle Gesundheitsleistungen (Igel)
Medizinisches Fachwissen zu Anatomie, Physiologie, Krankheiten, Behandlungsassistenz, Erkennen von Notfällen sowie Erste Hilfe Maßnahmen
Betriebswirtschaftliches Wissen für die Arztpraxis
Standards des Hygienemanagements
Prüfung und Abschluss
Am Ende der Weiterbildung gibt es eine schriftliche Prüfung, um dein Wissen abzufragen. Du erhältst ein Zertifikat nach bestandener Prüfung und kannst unterstützend die wichtigsten Tätigkeiten einer MFA erfüllen und bist topaktuell für die Arbeit in einer Arztpraxis vorbereitet.