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4 Anti-Stress-Tipps für MFA: Das erleichtert den Praxisalltag wirklich

Gastbeitrag von medflex

Es ist gerade mal 9 Uhr morgens und das Telefon klingelt bereits zum neuzigsten Mal. MFA Frau Schönfeldt1 wird schon wieder rausgerissen aus der aktuellen Aufgabe – in diesem Fall das Erstellen eines Folgerezepts.

Die MFA hebt das klingelnde Telefon ab und sieht aus dem Augenwinkel, wie der wartende Patient, nennen wir ihn Herrn Meyer, am weißen Tresen vor ihr genervt von einem Fuß auf den anderen tritt. Er ist gerade ohne Ankündigung persönlich in der Praxis erschienen und möchte bitte sofort das Folgerezept für seinen Blutdrucksenker haben. Hinter Herrn Meyer stehen schon drei weitere Patienten und warten darauf, mit der MFA zu sprechen – geplante Termine, ungeplante Termine, Rezepte, Überweisungsscheine, Nachfragen zu einem Medikament oder einer Behandlung – und immer wieder unterbricht das Telefon unsere MFA. Der Klassiker: Natürlich möchte die Chefin jetzt auch noch etwas von der MFA – natürlich sofort.

Eine Umfrage des Patienten-Kommunikations-Systems medflex zeigt:

Das Praxistelefon ist der Stressfaktor Nr. 1 unter den MFA.

Ganze 75 % geben das dauerklingelnde Telefon als den größten Stressor im Arbeitsalltag an – gefolgt von der Bewältigung der täglichen Flut von Patientenanfragen allgemein, gefolgt vom Umgang mit schwierigen Patienten und dem generellen Personalmangel2, Stichwort Unterbesetzung/erhöhte Arbeitsbelastung für die einzelne MFA.

Kein Wunder also, dass das Burn-Out-Risiko für MFA besonders hoch ist und viele irgendwann so frustriert sind, dass sie dem Beruf ganz den Rücken kehren.  

Das wissen auch wir bei medflex. Denn bei medflex beschäftigen wir uns tagtäglich mit der Frage, wie Praxisprozesse effizienter und stressfreier gestaltet werden können, sodass MFA endlich wieder mehr Zeit für die Aufgaben haben, wegen der sie den MFA-Beruf hauptsächlich gewählt haben: Die Betreuung der Patienten an sich. Vor Ort. Ohne ständige Hetze. Mit Zeit, zum Zuhören. Mit Empathie und Ruhe. Helfen, statt nur verwalten und tausend Dinge gleichzeitig tun zu müssen.

Unsere Lösung: Ein digitaler Telefonassistent

Der digitale Telefonassistenz geht automatisch ans Praxis-Telefon, Anrufe werden verschriftlicht und der MFA als Text in einer zentralen Inbox zur Verfügung stellt – die MFA kann dann antworten, wenn sie Zeit hat. Das Telefon bleibt endlich still. Das geht sogar vom Home Office aus. Und: Die MFA muss Patienten nicht mehr zwangsläufig zurückrufen, sondern schreibt mit medflex einfach und datensicher eine Nachricht per Messenger.

Für noch weniger Stress im Praxis-Alltag haben wir Anti-Stress-Tipps für MFA mit vielen Tipps & Tricks zusammengestellt.

4 goldene Anti-Stress Tipps von Cynthia, ehemalige MFA und Mitarbeitern bei medflex:

  1. Klingt banal, ist aber wichtig: Eins nach dem anderen abarbeiten und nicht den Anspruch an sich selbst haben, alles sofort und auf einmal erledigen zu wollen. Und sich das immer wieder aktiv bewusst machen.
  2. Dem Patienten erklären, wie lange etwas dauert, z. B. wie lang die Wartezeit sein wird. Cynthias Erfahrung: Patienten reagieren dann sehr viel weniger genervt und alle haben es leichter.
  3. Ganz eng damit verbunden: Wartezeitenregeln für Patienten festlegen. Wenn man Patienten stets sagt, dass sie Rezepte nach 2 Arbeitstagen abholen können, stehen weniger ohne Ankündigung in der Praxis, es kommen weniger Nachfragen und die Erwartungshaltung ist klar.
  4. Den Chef/die Chefin nach Home-Office Möglichkeiten fragen – ganz gezielt z. B. für die Nachbereitung der Sprechstunde oder für das Terminmanagement. So kann man auch mal Luft holen und in Ruhe etwas schaffen. 

Noch mehr Anti-Stress-Tipps gibt es in unserem Merkblatt. Das könnt ihr bei medflex kostenlos herunterladen. Zum kostenlosen Download bei medflex

1 Fiktive Person
2 Quelle: medflex, Umfrage mit 20 MFA, Mehrfachnennungen waren erlaubt.